Besonders lesenswert


Der Psychologe Dr. Martin Grunwald hat mit „Homo Hapticus“ ein sehr beeindruckendes Buch geschrieben. Er zeigt nicht nur auf, dass der Tastsinn des Menschen schon in der 15. Schwangerschaftswoche beim Fötus voll entwickelt sein kann. Er belegt, dass Eigen- und Fremdberührungen lebensnotwendig bereits für den Fötus und den Säugling sind; Mängel - auch auf reines Versorgen reduzierter Körperkontakt - führen zu neurologischen und psychologischen Schäden, die oftmals irreversibel sind. Und dass auch Erwachsene Körperkontakt brauchen und sich 400-800 Mal am Tag selbst berühren. Die Selbstberührungen haben neben der neuronalen Entwicklungsförderung bereits beim Fötus eine psychologische wie z.B. stressreduzierende Wirkung. 

Ein revolutionäres Buch über die Bedeutung des Tastsinns und des Körperkontakts.


Unsere Tiere spüren unsere Gefühle, unsere Stimmungen und Energien. Oftmals viel besser als wir selbst. Ihre Verhaltensweisen sind dann das Spiegelbild von uns. 

 

Dass Pferde sogar inkongruente Ausdrucksweisen wahrnehmen, wurde aktuell in der Studie der Universität Tokyo nachgewiesen. Auf Inkongruenz zwischen Tonfall (Bandaufnahme) und Gesichtsausdruck (Foto) reagierten die 19 Testpferde sichtlich irritiert. Dies belege: "Pferde verfügen über ein cross-modales Gedächtnis." Jörg Zittau, Rheinische Post 11.7.2018


„Sie müssen den Prozess, den Weg lieben.“ (Shana Ritter)

Als passionierter Reiterin sprechen mir die Worte aus dem Herzen. Als Coach kann ich sie genauso überzeugt bejahen. 

Für unser Leben sind wir selbst verantwortlich, nicht die äußeren Umstände. Oftmals sind es veraltete und fest im Gehirn verankerte Denkmuster und Glaubenssätze, meist negativ behaftete, die behindern. Diese Veränderung von persönlichen Denkmustern ist ein erster wirkungsvoller Schritt weg von negativen und hin zu positiven selbsterfüllenden Prophezeiungen und mehr Erfolg.

Der Anfang läßt sich laut Professor Bernard Roth (Stanford) mit seiner Empfehlung machen: Streichen Sie die zwei Wörter „aber“ und „müssen“ aus Ihrem Wortschatz. Denn "aber" steht für eine Entschuldigung, warum etwas nicht geht, "müssen" impliziert, dass es sich nicht um eine freie und persönliche Entscheidung handelt.  

Professor Bernard Roth: „The Achievement Habit: Stop Wishing, Start Doing, and Take Command of Your Life“ bzw. in einer einführenden Darstellung bei arbeits-abc.de


Was macht wirklich glücklich? 600 Menschen, die in 75 Jahren beobachtet wurden, zeigten in zwei Harvard-Studien, dass die echte und tiefe Bindung zu anderen Menschen das Entscheidende für Glück ist. Und nicht Geld oder Gesundheit. Beachtlich ist auch die entstandene Empfehlung für schwere Schicksalsschläge: "... Stoizismus, Altruismus, Humor, partielle Verdrängung, gepaart mit Realitätssinn und der Fähigkeit, aus der Erfahrung für die Zukunft zu lernen."

ze.tt 1.3.2017


 

Ein Bild sagt oftmals mehr als viele Worte. So auch hier. Stärke bedeutet Verantwortung. Manche wissen das intuitiv.

tierschutz.news


"Starnberg. Marrakesch. Starnberg." - ein unglaubliches Buch, in jeder Hinsicht. Dies ist weit mehr als ein Roman über aktuelle Themen (Flüchtlingskrise, Burnout, Sinnfrage) oder ein Reisebericht. Es ist ein Buch voller Weisheiten und Mythen, Glaubenssätzen und Übersinnlichem. Ein Buch für die, die eine unterhaltsame Lektüre suchen. Oder für alle, die sich von Reiseberichten inspirieren lassen wollen. Aber diejenigen, die in ihrem Leben an ihren persönlichen Wendepunkten stehen bzw. diese gerade überschritten haben, werden mit diesem Buch Bestätigung und Herausforderung zugleich finden. Ein ganz wunderbares Buch, von Thomas Pyczak mit Herzblut und Weisheit geschrieben. Es hat Potential für einen echten Bestseller.

Starnberg. Marrakesch. Starnberg.  (Amazon 26.6.2016) 


Zwischen der Kunst des Reitens und der Fähigkeit, Menschen zu führen, existieren etliche Parallelen in den Anforderungen: Kompetenz, klare und verständliche Kommunikation, Empathie, frühzeitiges Erkennen von Konflikten und Gefahren, Lob und Entspannungsphasen, Grenzen erkennen. Das Fazit von Martin-Niels Däfler, Professor für Marketing und Kommunikation an der FOM Hochschule in Frankfurt/Main:

„... dass Führung nicht auf Kraft und Dominanz, sondern auf Empathie und Kompetenz basiert."  

(FAZ vom 2.3.2015)

Download
FAZ Sattelfeste Manager.png
Portable Network Grafik Format 2.1 MB

Aus dem 10-jährigen Projekt der Glückssuche des Grafikdesigners Stefan Sogmeister:

„... Daniel Nettle zufolge hat die Evolution das Glück als eine Art Karotte erfunden, die vor meiner Nase baumelt – nah genug, um den Weg zu weisen, aber immer ein Stück außer Reichweite. Die Evolution will nicht, dass ich permanent glücklich bin, denn dann würde ich ... mich nicht mehr weiterentwickeln. Ich bin mir sicher, dass ich Bedingungen schaffen kann, die mein Wohlbefinden steigern. ..." 

Die Dokumentation seiner Untersuchung ist derzeit in Wien unter dem Titel „The Happy Show“ im Museum für angewandte Kunst (MAK) zu sehen.  

Das Glück ist eine Möhre (Trottwar 01/2016)


Laura Fehlhaar, Coach, Autorin und Rollstuhlfahrerin, mit einer sehr persönlichen Erkenntnis:

„Ja, meine Behinderung ist sichtbar. Sie prägt meine Persönlichkeit und filtert automatisch die Menschen, die nicht mehr in mir sehen als den Rollstuhl als Zeichen für Passivität und Defizit. Meine Behinderung ist mein ganz persönlicher Arschlochfilter."

Ein beeindruckender Artikel mit zahlreichen (Selbst-) Erkenntnissen.

Laura Fehlhaar über ihr Verhältnis zu Männern - und warum sie manchmal vor Glück weint (Der Freitag vom 13.4.2015)